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Zur Situation im Weimarer Land

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung von »Cultures Interactive« zur Situation in Weimarer Land:

Aus Thüringen kommt weniger als man denkt – kein Geld gegen Rechtsextremismus im Weimarer Land!

cultures interactive investierte 30.000 Euro allein in den letzten vier Monaten des Projekts KulturRäume2010 ins Weimarer Land und erreichte mehr als 400 Jugendliche und über 50 Lehrer/innen.

cultures interactive setzt Jugendliche in Szene, die aktiv politisch tätig werden und ihr Lebensumfeld demokratisch und tolerant mitbestimmen wollen. Und dies sehr erfolgreich!
In vier Orten des Weimarer Landes gibt es bereits sieben Projekte, die von etwa 30 Jugendlichen mit der Unterstützung von cultures interactive vorangetrieben werden.

In Bad Berka gestaltet eine Jugendgruppe eine Umfrage über die Verhältnisse am Ort zum Thema
Rechtsextremismus und plant eine Zukunftskonferenz.
In Kranichfeld arbeiten Jugendliche an einer CD mit Musik gegen Rechtsextremismus.
In Apolda trifft sich eine kleine Gruppe regelmäßig zum Break- und Streetdance-Tanzen, außerdem wird gemeinsam mit dem Jugendparlament gegen Rechtsextremismus gearbeitet.

Des Weiteren veranstaltet cultures interactive gemeinsam mit dem Fanprojekt Jena eine Street-Soccer-Tour durch das gesamte Weimarer Land.

Am Mittwoch, den 13. Februar findet nun eine weitere Aktion von Jugendlichen in Blankenhain statt, die sich dort um den Bau eines Skateparks und die Nutzung von Räumlichkeiten für Parties, Proben und Konzerte bemühen.
Um 11 Uhr wird es ein Treffen der Jugendlichen mit dem Bürgermeister Herrn Kellner und sowie dem Bauamt geben. Es sollen verschiedene Orte besichtigt werden, wo der Skatepark gebaut werden könnte. Vorher wird das Treffen ab 9 Uhr in der Regelschule Blankenhain vorbereitet. Um 13 Uhr fahren die Jugendlichen dann gemeinsam nach Weimar zu der Skatehalle „Klock11“, um sich mit den dortigen Ansprechpartnern darüber auszutauschen wie man eine Skatehalle baut und in Stand hält. Zur Abrundung des Tages wird ein Skateboard- und DJWorkshop mit cultures interactive im „Klock11“ stattfinden.

Obwohl cultures interactive mit Hilfe des Bundesfamilienminsteriums mittlerweile knapp 30.000 Euro in die Region Weimarer Land investierte und sich der Druck von Seiten des Ministeriums auf Kofinanzierung erhöht, gibt es immer noch keinerlei Unterstützung vom Kreis Weimarer Land. Einzig die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen unterstützt das Projekt.
Die wiederholte Anfrage des Projektleiters Peer Wiechmann über ein Kooperationsgespräch mit dem Landrat wird nicht einmal beantwortet. Mit der CDU im Weimarer Land findet nun ein erster gemeinsamer Termin statt. Doch SPD und FDP verhalten sich bisher sehr bedeckt. Das Land Thüringen sowie der Kreis Weimarer Land zeigen sich bisher wenig kooperativ. „Das ist sehr schade“, sagt dazu Projektleiter Wiechmann, „und man fragt sich, wo dieses Jahr die 345.000 Euro gegen Rechtsextremismus in Thüringen eigentlich hingehen – unser Antrag über lediglich 15.000 Euro wurde jedenfalls gänzlich abgelehnt“.

Es wird Zeit, dass die Denkfabrik Thüringen anfängt auch ans Weimarer Land zu denken! Schließlich hat sich dort ein harter Kern der rechtsextremen Szene Thüringens festgesetzt wie sich jüngst am Faschingswochenende in Apolda einmal mehr zeigte als 29 Nazis festgenommen werden mussten.
Peer Wiechmann wird sich vom 07. bis 13. Februar 2008 für diverse Termine
im Weimarer Land aufhalten und steht gern für Interviews zur Verfügung. Für
weitere Absprachen und Informationen:

cultures interactive, tel: 030 60 40 1950, 0176 48 25 70 41,
wiechmann@cultures-interactive.de

»Hier gibt es keine Nazis!« – »Ach ja?!«

Übergriffe und Ereignisse in Weimar und dem Weimarer Land – Eine Drei-Tages-Bilanz.

Dies ist ein kurzer Tatsachen-Bericht. Er handelt von den Tagen Samstag, dem 2. Februar bis Montag, dem 4. Februar 2008. Wir wollen aufzeigen, was es für Jugendliche, die sich Rechtsextremismus entgegenstellen heisst, hier – in Weimar und dem Weimarer Land – zu leben.

Am späten Montag Abend zeigte sich zum wiederholten Male, dass die Straßen des Weimarer Landes für Jugendliche, die nicht den »Normen« von Neonazis entsprechen, gefährlich sind. Nachdem in den letzten zwei Monaten alternativ aussehende Jugendliche teilweise durch Blankenhain, Tannroda und andere Städte vefolgt und beschimpft wurden, eskalierte die Situation gestern beinahe.

Zwei Jugendliche wurden von einer Gruppe, ausländerfeindliche-parolen-krackelender junger Männer verfolgt. Hier dazu das Gedächtnissprotokoll:
»Es war Montag Abend. Gerade war das Spiel Aachen gegen Jena abgepfiffen woden. Wir waren zu zweit und wollten noch einen Döner essen gehen. Als wir gegen 23:30 auf dem Rückweg zu meinem Freund M. waren liefen wir am ehemaligen Gymnasium vorbei. Als wir in Höhe der Turnhalle angekommen waren merkten wir plötzlich, dass etwa sieben Leute hinter uns herliefen, schätzungsweise 18 bis 21 Jahre alt. Schnell merkten wir, dass es sich hierbei um den älteren Sohn des Tankstellenbesitzers (Knabe), und einige seiner Freunde handelte. Bis auf zwei Personen hatten Sie alle Springerstiefel an. Auf einmal beschleunigten sie ihre Schritte, langsam aber stetig. Sie fingen an hinter uns her zu rennen und Parolen zu rufen wie „Ausländer raus“. Wir nahmen daraufhin die Beine in die Hand und entkamen nur knapp über viele Umwege, Gärten und Hinterhöfe zu meinem Freund nach Hause. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn uns die Nazis eingeholt hätten.
Was die Rufe sollten ist uns unklar, da weder mein Kumpel noch ich migrantischen Hintergrund haben.«

Einige Stunden vor dieser polizeilich nicht erfassten Aktion Blankenhainer Nazis, gab es auch einen Vorfall in Weimar.
Ein Punker wurde gegen 20:00 Uhr miten auf dem Theaterplatz von drei Nazis – einer davon in eindeutiger Problemkinder-Kluft – tätlich angegriffen. Er wurde festgehalten, an den Haaren gerissen, mit dem Knie in den Bauch und gegen den Kopf getreten.
Warum Bürger_innen dem jungen Mann nicht halfen, ist uns unklar.
Wenn Faschisten auf offener Straße, auf einem öffentlichen Platz – der repräsentativ für die Weimarer Republik und das daraus resultierende 3. Reich steht – Menschen Gewalt antun können, ohne dass auch nur ein Mensch Zivil-Courage zeigt in was für einer Welt, was für einem Land leben wir dann?!
Glücklicherweise konnte sich das Opfer auch ohne Hilfe losreißen und mit blutigem Gesicht in das Sozio-Kulturelle Zentrum Gerberstraße flüchten.

Gehen wir noch zwei Tage zurück. Ein zweites Gedächtnissprotokoll:
»Es ist Samstag, wir sind in Apolda. Es ist der Tag, an dem sich der »Krawallfasching« zum ersten Mal jährt. Wir sind zu dritt und laufen unaufällig in Kostüme gekleidet durch die Kreisstadt. Wären wir so losgelaufen wie normalerweise, wir wären nicht heil am Marktplatz angekommen. Doch so können wir sehen, wie Apolda an diesem „bunten“ Tag des Faschingsumzugs aussieht – oder sollten wir besser sagen »Faschistenumzug«?! Natürlich sind auch Familien mit Kindern und Großmüttern da, doch geprägt ist das Stadtbild von Thor-Steinar-Träger_innen, Problemkinder-Logo-Vorfüher_innen und diversen anderen zwilichtigen Gestalten. Wenig später trauen wir uns unkostümiert durch Apoldas Straßen, aber nur aufgrund der Tatsache, dass an beinahe jeder Straßenecke Polizisten stehen und nur auf den Beginn des »Krawallfasching-Reloaded«, wie er im Vorfeld angekündigt worden war, warten. Ausser einigen Pöbeleien, gezückten Foto-Apparaten und dummen Bemerkungen geschah uns nichts. Doch nach dem Zeitungslesen am Montag fällt auf: Es hätte schlimm aufgehen können.«

Am gleichen Abend wurde eine junge Antifaschistin in Blankenhain von einigen Neonazis an der bereits genannten Tankstelle des Betreibers Knabe angepöbelt. An den Scheibenwischern ihres Autos fand sie nach dem Zahlen Anti-Antifa-Aufkleber.

Angesichts dieser Tatsachen bleibt die Feststellung, dass in der provinziellen Region rund um Weimar eine latent rechte und rechtsextreme Vorherrschaft existiert. Trotz zahlreicher Initiativen, wie zum Beispiel Bürgerbündnissen in Weimar und dem Weimarer Land gelingt es nicht, der extremen Rechten ihre Handlungsgrundlage zu entziehen. Das beweist das Mobilisierungspotential, welches rechstextreme Gruppierungen hier vorweisen können.

Es muss ein handlungsfähiger antifaschistischer Widerstand etabliert werden um eine effektive Behandlung des Problems gewährleisten zu können. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass alle Teile der Gesellschaft aufhören das Problem aus Gründen der Standortsicherung zu leugnen und ihm so Vorschub zu leisten. Es gilt die Problematik zu erkennen und zu bekämpfen – auf allen Ebenen.

In diesem Sinne:
Rechte Hegemonien brechen!
Kein Fußbreit für Antisemiten, Rassisten und Faschisten!

Braune Hunde in der »Dackelbar«

In den letzten Wochen und Monaten kam es zu erhöhten Nazi-Aktivitäten in der Gegend um Blankenhain, Bad Berka und Kranichfeld. Nennenswert als Hauptbrennpunkte sind hauptsächlich der Jugendclub in Blankenhain, der Parkplatz des REWE-Marktes in Bad Berka und die Gastronomie-Betriebe »Am Fuchsbau« (Bad Berka) und »Dackelbar« (Tannroda).
Im Folgenden wollen wir einiges zum Tannrodaer Nazitreffpunkt erläutern.

Die »Dackelbar« ist eine nicht sehr einladend wirkende, kleine Kneipe in der Rudolstädter Straße in Tannroda, die sich in einem umgebauten Einfamilienhaus befindet.
Sie wird äusserst oft von Mitglieder_innen der Kammeradschaft Blankenhain (z.B. Sascha Kirsch und Michael Cyriax) sowie JN (Jungen Nationaldemokraten) und NPD Funktionär_innen besucht.
So wird dort des öfteren über rechtsradikales Gedankengut diskutiert und es werden eindeutig verfassungswidrige Parolen skandiert.

Desweiteren kann dort jeder_jede Besucher_in Rechtsrock von einschlägig bekannten Bands wie »Division 28 Deutschland«, »SKD« oder »Landser«, die bereits im März 2005 – als erste Band Deutschlands – als kriminelle Vereinigung vom Bundesgerichtshof Karlsruhe rechtskrätig verurteilt wurde, lauschen. Die Lieder der Bands besitzen eindeutig verfassungswidrige Aussagen, was die Betreiberin der Lokalität nicht zu stören scheint.
Als Gastwirtin muss sie das ominöse Treiben in ihrer Kneipe mitbekommen , akzeptieren und tolerieren. Anscheinend wird es von ihr jedoch nicht nur toleriert, sondern sogar gefördert. Sogar die Dekoration und Raumgestaltung ist stark vom rechten Spektrum geprägt, was eindeutig in den Zuständigungbereich der Wirtin fällt.

Die Kneipe an sich ist ein ehemaliges Kinderzimmer und ein kleiner Anbau, der vor einigen Jahren entstand. Die Fläche beläuft sich auf ein kleines Areal von ca. 50 m², womit zum Leidwesen der Beteiligten nicht allzuviele „Kamerad_innen“ Platz finden dürften.
Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, dass diese Lokalität das Aktionspotenzial der örtlichen Naziszene erheblich steigert. Rechtsextremist_innen wird hier ein Raum zugestanden, der dabei behilflich ist, demokratie- und freiheitsfeindliche Veranstaltungen zu organisieren.

Wir fordern die Öffentlichkeit dazu auf, sich selbst ein Bild dieses faschistischen Nestes zu machen. Wir wollen hiermit die Existenz eines rechten Freiraums öffentlich machen, dass dieser zeitnah ein sein Ende finden möge.

Keine Duldung der faschistischen „Freiräume“ – Nazizentren dicht machen!

Konzert versinkt in braunem Matsch

Am 27. Dezember fand in Hetschburg, einem Ortsteil von Bad Berka, das »Fucking-Christmas Fes­tival« statt. Dies ist ein Bandfestival, bei dem seit 2002 jährlich Bands aus der Region auftreten.
Schon in den vorangegangenen Jahren waren hier vermehrt Personen zu sichten, die der rechtsradi­kalen Szene zuzuordnen sind.

Dieses Jahr jedoch zog die Veranstaltung von Haufeld (einem kleinen Ort hinter Blankenhain) nach Hetschburg in der Nähe von Bad Berka um. Trotz des Ortswechsels, über den sich viele Besucher_innen und Stammgäste beschwerten, war das Konzert gut besucht. Doch dies lag nicht an den Besucher_innenn die der Standard-Zielgruppe eines solchen, hauptsächlich Punk- und Metal-geprägten Konzertes entsprechen. Im Laufe des Abends trafen immer mehr Nazis inklusive ihres Anhanges ein.

Was diese Gestalten auf einem Konzert zu suchen haben, deren Bands und Veranstalter_innen sich ausdrücklich gegen Rechts positionieren bleibt ungewiss.
Möglicherweise lag der Sinn in einer gezielten Provokation, mit dem Wunsch der maßlosen Eskalation.
Es könnte allerdings auch sein, dass die Kamerad_innen aus Blankenhain, Rudolstadt, Saalfeld und dem gesamten Umland von schier endloser Langeweile in ihrem braunen Sumpf geplagt sind und deswegen mittlerweile sogar solche Konzerte besuchen.
Schätzungen zufolge hielten sich an diesem Abend zwischen 50 und 70 Rechtsradikale und Perso­nen, die mit deren Ideologien sympathisieren am Veranstaltungsort auf.
Heraus stachen mehrere Blankenhainer Nazis, die sich offen in ihren Kameradschafts-T-Shirts zeigten, Personen mit Blood&Honour-Tattoos, Ketten mit Triskelen oder Thor’s Hammer.
Thor-Steinar Jacken-Träger_innen waren in dieser Szenerie noch das geringere Übel, da sie hier größtenteils nur als Mitläufer oder Nachwuchs einzustufen waren.

Aufgefallen ist an diesem Abend vor allem Sascha Kirsch (Kameradschaft Blankenhain und JN).

Wie die Veranstalter_innen solchen Besucher_innen Einlass gewähren konnten, ist uns unklar. Auch wenn sie sich politisch nicht klar äußern, so ist die Werbung für die »Kein-Bock-Auf-Nazis-Kampagne« auf ihrer Homepage (www.bus-musik.de) und ein solches Nazi-Aufkommen nicht vereinbar. Erklärungsraum bietet sich jedoch in der Security-Mannschaft. Das diese eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen ist, war nicht nur an Aufnähern wie »Hatewear« unverkennbar. Sogar freundschaftlich wurde da manch bekannter Nazi begrüßt.

Armes Braunes Weimarer Land. Wenn sich alternative Jugendkulturen nicht einmal auf einem Kon­zert sicher fühlen können, auf dem sich Bands gegen Rechts aussprechen, wo überhaupt dann?!
Bleibt uns etwa nur die Flucht in Städte wie Erfurt, Jena und Weimar?!

Wir sagen »NEIN!« – Kampf dem braunen Sumpf, bevor die Provinz darin versinkt!

Augen auf!

Dass es im Weimarer Land seit geraumer Zeit ein Problem mit Neonazis gibt ist (fast) jedem_jeder bekannt. Wenn örtliche Polizist_Innen und Politiker_Innen jedoch mit Sätzen wie »Hier gibt es keine Nazis!« glänzen, ist dies ein Schlag ins Gesicht derer, die sich aktiv des Problems erwehren.

Seit im Weimarer Land ein breiteres antifaschistisches Engagement zu verspüren ist, ist eine größere Zusammenarbeit der hier agierenden Nazis zu beobachten. Die Vermutung, dass Angst um ihre hegemoniale Rolle und ihr Gewaltmonopol dabei eine Rolle spielt, liegt nahe.
Nazis aus Kranichfeld, Blankenhain und Bad Berka treffen sich regelmäßig, um Menschen auf Geburtstagsfeiern zu terrorisieren, Konzerte zu stören oder einfach nur nach potentiellen Opfern für ihre Gewaltexszesse zu suchen.

Besonders hervor tut sich dabei immer wieder ‚Dennis Kramer‘ aus Kranichfeld. Ein vorbestrafter Neonazi, von dem bekannt ist, eine Messersammlung und Schusswaffen zu besitzen und dessen Wohnung mit Hakenkreuzflaggen und anderem neonazistischen Schrott ausgekleidet ist.

Zum beliebtesten Treffpunkt der Neonaziszene ist mittlerweile der REWE-Getränkemarkt in Bad Berka avanciert. Dort treffen sie sich, trinken sich den Frust über die eigene Dummheit weg oder beschallen mit einem Megaphon den Parkplatz vor dem Supermarkt mit menschenverachtender Propaganda.

Dies sind nur kleine Auszüge aus dem, was Antifaschist_Innen im Weimarer Land beinahe täglich erleben müssen.

Nun fragt mensch sich, was denn die Polizei oder die Politik dagegen tut. Nun – die Antwort ist so kurz, wie der Verstand der Lokalpolitiker_Innen anscheinend klein ist: Nichts! Denn, wo es »keine Nazis« gibt muss demzufolge auch nichts getan werden.

Es wird Zeit, dass die Bevölkerung und allem voran die Politiker_Innen endlich aufhören, die Augen zu verschließen und es den Nazis so noch einfacher zu machen in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Ein konsequenter Ausschluss von Nazis aus dem alltäglichen Leben ist die Grundvorrausetzung für deren effektive Bekämpfung.

Kein Raum für Nazis. Nirgendwo!

Rechte Strukturen angreifen!

Thüringen ungeschminkt!

Wansinnig informativer Tatsachenbericht über die „braunen Lande“ auf Indymedia.

Niemand kann es mehr beschönigen. Die Situation für AntifaschistInnen ist in Thüringen – gerade auf dem Land extrem bedrohlich. Es wird gedroht, verprügelt, gehetzt und auf Hilfe kann mensch sich sowieso nicht verlassen.
JedeR muss so gut es geht dabei mithelfen das Land nicht völlig den Nazis zu überlassen! Leistet Widerstand so gut es geht, sonst betrifft dies bald auch die Städte.

Nazis entschlossen entgegentreten!